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Die Präsentation wird Maria Will und Mauro Paolocci anvertraut.

Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag von Max Weiss

Im Atelier seiner Tochter Irene in Tremona ist die Ausstellung „Zum Bildhauer geboren“ dem in Luzern geborenen und im Tessin aufgewachsenen Künstler gewidmet.

Wie seine Tochter Irene erklärt, ist die Ausstellung eine Hommage, insbesondere an das „wesentliche“ Schaffen des Künstlers. Max Weiss wurde vor hundert Jahren geboren und war, wie der Ausstellungstitel andeutet, „zum Bildhauer geboren“. Der hundertste Jahrestag seiner Geburt, die 1921 in Emmenbrücke stattfand (er starb dort 1996), diente dem Atelier Irene Weiss in Tremona als Anlass, das kraftvolle und beeindruckende Schaffen des in Luzern geborenen (aber im Tessin aufgewachsenen) Künstlers umfassend nachzuzeichnen. Die Ausstellung, die sich über den Innenraum (seine seit 1961 ständige Arbeitsstätte) und den zum Galerieraum hin offenen Garten mit zahlreichen großformatigen Skulpturen erstreckt, präsentiert viele „historische“ Werke: Arbeiten von Max Weiss, die größtenteils bereits in bedeutenden ihm gewidmeten Ausstellungen zu sehen waren, darunter die wichtige Retrospektive, die 1993 von der damaligen SPSAS (heute Visarte) und der Gemeinde Cureglia kuratiert und deren Installation dem Architekten Aurelio Galfetti anvertraut wurde. Die seltene Bronzeskulptur „Madame“ ​​aus dem Jahr 1960, eine Leihgabe für diese Ausstellung, zeichnet sich durch eine dramatische, beinahe abstrakte Darstellung der Figur aus. Ebenso wertvoll ist die Skulptur „Napoli“ der Ausstellung, die 1966 entstand und deren monumentale Version für die Schweizer Schule von Neapel bestimmt war. Dieses Werk bringt in seiner Qualität bereits die plastische Kraft zum Ausdruck, die Max Weiss’ reifen Stil auf so originelle und unnachahmliche Weise prägte. Viele der in den darauffolgenden Jahren und bis in die 1970er-Jahre präsentierten Werke (darunter die kühne „Leda“ von 1969, „Cavalli di fuoco“ und „Baccante“, beide von 1973, um nur einige zu nennen) zeugen von einer Schaffensperiode, die von außergewöhnlicher, tiefer Leidenschaft geprägt war. Mit diesem Impuls und unerschütterlicher Entschlossenheit setzte der Bildhauer seine Forschung in den 1990er-Jahren fort und erreichte eine vollkommene Balance zwischen Form und Ausdruck.

Figur und Landschaft in ständiger, wechselseitiger Metamorphose; die gewaltigen Kräfte, die Urenergie, die Max Weiss in der Natur einfängt und in seinen Werken verwandelt; die schockierende Kraft des Eros; die große Aufmerksamkeit für die Tierwelt (auch in „Gatto“, 1954, mit seiner hieratischen Stilisierung zu sehen); die höchste Sorgfalt in der Oberflächengestaltung, ihre Vielfalt, die sich auch in der Verwendung ungewöhnlicher Materialien neben Bronze und Stein widerspiegelt, wie beispielsweise Aluminium oder sogar Eisen (am Beispiel von „Torso“, 1969). Alle diese Aspekte, wie eben genannt, lassen sich in der Ausstellung zum 100. Geburtstag des Bildhauers anhand der zwölf ausgestellten Entwürfe würdigen. Darin untersucht der Künstler das skulpturale Volumen in seinen wesentlichen Spannungslinien und bringt es mit besonders wirkungsvoller Synthese zum Ausdruck.

1947 ließ sich Max Weiss in dem kleinen Dorf Tremona nieder, das er zu seiner Heimat machte. Es war der ideale Ort für Reflexion und die Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Offenheit, die er auf seinen zahlreichen Reisen (Italien, Irland, Spanien, Russland usw.) und durch die direkte Bekanntschaft mit bedeutenden internationalen Künstlern (darunter Brancusi, Marino Marini und Wotruba) gesammelt hatte. Was aus seinem Geist und seinen Händen hervorging, zählt zu den Interpretationen, die die Seele und Intelligenz der Bildhauerei in ihrer Reinheit am tiefsten berührt haben.

Die Ausstellung ist am 10. und 14. November in der Via 15 und Via 18 für die Öffentlichkeit zugänglich. Weitere Informationen erhalten Sie telefonisch unter +39 091 646 07 19. Die Einweihung fand am 10. und 16. statt; die Präsentation wurde von Maria Will und Mauro Paolocci gehalten.

Una mostra per i 100 anni dalla nascita di Max Weiss | laRegione.ch

«Mostra La forza» di Max Weiss, 29. Oktober 2023

Max Weiss Ausstellung im Monumento San Giovanni Battista in Gnosca, Denkmal für Johannes den Täufer in Gnosca/Tessin.

https://www.monumentosangiovanni.ch/max-weiss/